Menschen und ihre Geschichte

Erwin Kindsgrab, Obersteuermanns des Zerstörers Z24 / Erwin Kindsgrab, timonier en chef du destroyer Z 24

Die letzten Kriegsmonate aus der Sicht der Besatzer: Zahlreiche Veröffentlichungen zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Médoc sind aus der Perspektive des besetzten Landes veröffentlicht worden. Wie aber haben deutsche Soldaten die letzten Kriegstage erlebt? Dazu gibt ein Kriegstagebuch des Obersteuermanns Erwin Kindsgrab einen Einblick seine Erlebnisse:

“Im Juli 1944 wird Zerstörer Z24 auf der Reede von Le Verdon, vor Anker liegend, von englischen zweimotorigen Flugzeugen angegriffen und beschädigt. Werftreparatur, die nur in Bordeaux gemacht werden kann. Die Reparaturen lassen sich nur schlecht an, da die Arbeiten in der Werft durch Sabotage und Verzögerungen stark behindert werden.
Am 22.8.44 liegt Z24 in Bordeaux auf einem Liegeplatz in der Nähe des Hangars 13. Der Rückzugsbefehl der Deutschen ist erteilt. Jeder Abteilungsleiter auf dem Zerstörer hat die Aufgabe, aus den für ihn zuständigen Magazinen und Arsenalen Ersatzteile, Ausrüstungsgegenstände und Lebensmittel zu übernehmen. Diese Arbeit wird teilweise vom Widerstand gestört…” weiterlesen

Les derniers mois de la guerre vus par l’occupant : de nombreuses publications sur la fin de la Seconde Guerre mondiale dans le Médoc ont été publiées du point de vue du pays occupé. Mais comment les soldats allemands ont-ils vécu les derniers jours de la guerre ? Le journal de guerre du timonier eb chef, Erwin Kindsgrab, donne un aperçu de ses expériences :

“En juillet 1944, le destroyer Z 24, à l’ancre dans la rade du Verdon, est attaqué et endommagé par des avions bimoteurs anglais.La réparation au chantier naval ne peut être faite qu’à Bordeaux. Les travaux ne se présentent pas bien car, au chantier naval, ils sont fortement gênés par des sabotages et des ralentissements.
Le 22 août 1944, le Z 24 est amarré à un emplacement non loin du hangar 13. L’ordre de repli des Allemands a été donné. Chaque chef de secteur du destroyer a pour tâche de récupérer, dans les arsenaux et dépôts qui sont de sa compétence, les pièces de rechange, armements et vivres. Ce travail est en partie empêché par la Résistance… ” lire la suite


Jean-Paul Lescorce, Entsander der Bunker von Les Arros

Welche Geschichte und welche Geschichten stecken hinter den Bunkern? Jean-Paul Lescorce hat sich zur Aufgabe gestellt, Interessierten diese Fragen zu beantworten. Sein Leben ist auf das engste mit der Besetzung der Gironde und ihrer Befreiung verknüpft. In unzähligen Zeitungsartikeln, Fernsehbeiträgen, Vortragsveranstaltungen und Bunkerführungen lässt er die Vergangenheit lebendig werden. In welcher Weise das nachzuempfinden ist, stellt die Erzählung von Ausschnitten aus seinen Erinnerungen dar:  

„Ich bin drei Jahre alt und mein Vater geht mit mir in der Fußgängerzone spazieren, die zum Strand führt. Plötzlich sehen wir Motorräder mit behelmten Soldaten kommen, die ein Gewehr über der Schulter tragen. Es sind mehrere Motorräder mit einem Beiwagen und sie fragen meinen Vater nach Benzin. Mein Vater zeigt ihnen mit seiner Hand, wo sie mit ihren Motorrädern Benzin tanken können.…“ weiterlesen

Jean-Paul Lescorce erhält von der deutschen Generalkonsulin den Bundesverdienstorden

Patrick Dupuy, Betreiber des Restaurants “La Bodeguita” im Euronat

Was hast du gemacht, bevor du nach Euronat gekommen bist?

Nach dem Abitur habe ich studiert, um im sozialen Bereich zu arbeiten, aber schon bald habe ich mein erstes Unternehmen gegründet: einen Cyberbus, um die Internetrevolution in die soziokulturellen Zentren zu bringen. Am Ende meiner Erfahrungen damit kaufte ich ein Restaurant in Biscarrosse… 

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Dom, Leiter der Abteilung Sicherheit

Wie viele sind bei Euronat für die Sicherheit zuständig? 

Das ist unterschiedlich, aber in der Hochsaison sind es etwa fünfzehn. Wir haben ja auch ein Familienleben, das wir managen müssen, und deshalb sind manchmal Leute abwesend…

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Michel, Verantwortlicher der Strandüberwachung am Hauptstrand

Woher kommen Sie und wie wurden Sie ausgebildet?

Rettungsschwimmer sind im Wesentlichen Studenten. Ich selbst bin Lehrer. Wir alle haben dafür eine Qualifikation, das BNSSA (Brevet National de Sécurité et de Sauvetage Aquatique), das ist ein Diplom, das uns autorisiert, Rettungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen am Strand durchzuführen. Wir dürfen aber keinen Schwimmunterricht erteilen…

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